Bildungswissenschaft.infoZettelkastenKarteikarten nach Stichwörtern
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| 26 | Berufliche Handlungskompetenz | Kompetenz;Handlungskompetenz!beruflichen |
| »Unter der beruflichen Handlungskompetenz werden alle Fähigkeiten, Fertigkeiten, Denkmethoden und Wissensbestände des Menschen, die ihn bei der Bewältigung konkreter sowohl vertrauter als auch neuartiger Arbeitsaufgaben selbstorganisiert, aufgabengemäß, zielgerichtet, situationsbedingt und verantwortungsbewusst -- oft in Kooperation mit anderen -- handlungs und reaktionsfähig machen und sich in der erfolgreichen Bewältigung konkreter Arbeitsanforderungen zeigen, verstanden.« | ||
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| 41 | Beratungsorientierte Verfahren zum Kompetenzerwerb | Coaching;Inkompetenz;Inkompetenz!soziale;Kompetenz!Ursachen;Kompetenz!soziale;Kompetenzerwerb;Kompetenzerwerb!beratungsorientiert;Kompetenzerwerb!verhaltensorientiert;Verhalten;Verhalten!unangemessenes;Verhaltensnormen |
| »Beratungsorientierte Verfahren [...] stellen in besonderer Weise das Individuum in den Mittelpunkt.« | ||
| 42 | Verhaltensorientierte Verfahren zum Kompetenzerwerb | Coaching;Inkompetenz;Inkompetenz!soziale;Kompetenz!Ursachen;Kompetenz!soziale;Kompetenzerwerb;Kompetenzerwerb!beratungsorientiert;Kompetenzerwerb!verhaltensorientiert;Verhalten;Verhalten!unangemessenes;Verhaltensnormen |
| Verhaltensorientierte Verfahren stellen »das direkte Training des Sozialverhaltens« in den Vordergrund. | ||
| 48 | Kompetenz ist der Schlüssel zur Innovation | Kompetenz;Innovation;Innovationsfähigkeit;Unternehmensentwicklung |
| »Kompetenz ist der Schlüssel zur Innovation: Sie ist Voraussetzung, neue Sach- und Dienstleistungen, Materialien und Verfahren zu entwickeln und in wirtschaftliche Erfolge umzusetzen. Die Kompetenzen der Führungs- und Fachkräfte bestimmen die Innovationsfähigkeit von Unternehmen in zwei Richtungen: *[ [Als limitierender Faktor begrenzen sie die Unternehmensentwicklung, wenn Kompetenzdefizite die Diffusion neuer Techniken oder Erschließung neuer Märkte behindern;] [als initiierender Faktor erschließen sie neue Möglichkeiten auch außerhalb der traditionellen Unternehmensentwicklung.] ]*« | ||
| 49 | Kompetenz | Kompetenz;Handeln;Lernerfolg;Kenntnisse;Fertigkeiten;Fähigkeiten |
| »Kompetenz befähigt einen Menschen zu selbstverantwortlichem Handeln und bezeichnet den tatsächlich erreichten Lernerfolg. Qualifikation ermöglicht die Verwertung von Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten«. | ||
| 50 | Kompetenz | Kompetenz;Fähigkeit;Handlung;Handlung!Bezug |
| Kompetenz als die »Fähigkeit, situationsadäquat zu handeln. Kompetenz beschreibt die Relation zwischen den an eine Person oder Gruppe herangetragenen oder selbst gestalteten Anforderungen und ihren Fähigkeiten bzw. Potenzialen, diesen Anforderungen gerecht zu werden. [...] Kompetenzen konkretisieren sich immer erst im Moment der praktischen Wissensanwendung in einem konkreten Handlungsbezug und werden am erzielten Ergebnis der Handlungen messbar« | ||
| 51 | Kompetenz | Kompetenz;Aufgabe;Aufgabe!Lösen;Verhalten |
| »Kompetenzen versetzen einen Menschen potenziell in die Lage, eine bestimmte Aufgabe erfolgreich lösen zu können. Zu einer tatsächlichen Lösung der Aufgabe kommt es jedoch erst dann, wenn die Kompetenzen in Verhalten umgesetzt werden.« | ||
| 52 | Modell der elaborierten Steuerung des Sozialverhaltens | Sozialverhalten; Sozialverhalten!Steuerung; Kompetenz; Ziele; Verhalten; |
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[Analyse der eigenen Situation: Das Individuum müsse seine eigenen Ziele festlegen. Diese können kurzfristig oder langfristig sein und nebeneinander existieren. Daneben müssen neben den eigenen Zielen aber auch die Anforderungen der sozialen Umwelt beachtet werden. Dies führe zu einer komplexen Situation, denn oftmals seien die eigenen Ziele nicht deckungsgleich mit den Erwartungen der Umwelt. Oftmals seien nicht einmal die Erwartungen anderer Beteiligter deckungsgleich. Daher sei eine Abwägung bzw. Priorisierung der Ziele und Erwartungen notwendig.] [Analyse der Verhaltensoptionen: Aufgrund der vorher festgelegten und priorisierten eigenen Ziele und den Anforderungen der Umwelt müssen die möglichen Verhaltensoptionen durchdacht werden.] [Umsetzung des ausgewählten Verhaltens: In dieser Phase werden die vorher durchdachten Optionen durch konkrete Handlungen umgesetzt. Daher komme es hier darauf an, Kompetenzen konkret in Handlung umzuwandeln. Die Ausführung der Handlung kann hier an mangelnden Kompetenzen scheitern.] [Analyse der Konsequenzen: Nach der Handlung müssen die Konsequenzen analysiert werden. Das heißt, der Soll-Zustand (Erreichung der Ziele) wird mit dem Ist-Zustand abgeglichen. Diese Phase kann je nach Zielart (kurzfristige vs. langfristige) entsprechend dauern. Sind bestimmte Ziele nicht erreicht würden, werden diese mit Schritt 1. beginnend neu untersucht und entsprechend nachgesteuert.] ]1 | ||
| 53 | Coaching | Sozialverhalten;Sozialverhalten!Steuerung;Kompetenz;Ziele;Verhalten |
| Coaching sei »gleichberechtigte, partnerschaftliche Zusammenarbeit eines Prozessberaters mit einem Klienten. Der Klient beauftrag den Berater ihm behilflich zu sein. [...] Die Klienten sollen durch die gemeinsame Arbeit an Klarheit, Handlungs- und Bewältigungskompetenz gewinnen. Coaching ist keine Wissenschaft, sondern eine handlungsorientierte hilfreiche Interaktion.« | ||
| 168 | Stellung und Rechte | Sennet;Organisationstheorie;Organisationssoziologie;Flexibilität;Organisationswandel;Verantwortung;Immaterielle Arbeit;Kompetenzerwerb;Zeit;Bürokratie;Macht |
| Das neue Regime respektiert in der Tat nicht, daß der pure Ablauf der Zeit, der zur Ansammlung von Kenntnissen notwendig ist, einer Person Stellung und Rechte verleiht -- Wert im greifbaren Sinne; sie bewertet solche auf dem Ablauf der Zeit beruhenden Ansprüche als ein weiteres Übel des alten bürokratischen Systems, in dem die Rechte des Dienstalters die Unternehmen lähmten. Im neuen Regime zählen nur unmittelbare Fähigkeiten. | ||
| 184 | Magie als übernatürliche, unpersönliche Macht | Magie;Denken;Wissenschaft;Handlungskompetenz |
| In seiner 1925 erschienenen Studie Magic, Science and Religion wies der Ethnologe Bronislaw Malinowski anhand von Material das er in der Südsee gesammelt hatte, nach, dass Gesellschaften nicht - wie man bis dahin geglaubt hatte - in einer evolutionären Rangfolge ausschließlich von magischem, religiösem oder wissenschaftlichem Denken bestimmt sind, sondern dass alle drei Formen in allen Gesellschaften vorkommen. "Wissenschaftlich" werden immer jene Bereiche behandelt, die der Mensch technisch beeinflussen kann, "magisch" jene die außerhalb seiner Wirkungsmacht stehen. Malinowski definierte die Magie als übernatürliche, unpersönliche Macht in der Vorstellungswelt des Menschen, die all das bewegt und steuert was für ihn gleichzeitig wichtig und unkontrollierbar ist. Magie wird mit Ehrfurcht und Scheu ausgeführt, mit Verboten und ausgefeilten Benimmregeln gesichert. Sie speist sich aus der Tradition, während die Wissenschaft aus der Erfahrung resultiert, von der Vernunft begleitet und durch Beobachtung korrigiert wird. Die Magie ist dagegen undurchdringbar für beides. Und während um die Magie Geheimnisse gemacht werden die durch Initiation weitergegeben werden ist die Wissenschaft offen für alle, ein gemeinfreies Gut. Wo die Wissenschaft sich nach Malinowski auf Erfahrung, Aufwand, und Vernunft stützt, kommt die Magie aus dem Glauben dass "die Hoffnung nicht trügen und der Wunsch niemals vergeblich sein könne". s.a.: Bronislaw Malinowski, Magic, Science and Religion, In: Magic, Science and Religion and Other Essays, Norwich: Fletcher and Son 1975 \[1925\] | ||